Dez 012017
 
Screenshot "Mutti und ich".

Screenshot “Mutti und ich”.

Die Gespräche mit den älter werdenden Eltern gehen meist um Alltägliches. Und geraten zu schnell in Vergessenheit. Dabei sind sie oft ein Schatz ganz persönlicher Geschichte, dokumentieren amüsante Eigenheiten und Relikte aus einer eben noch nicht ganz vergangenen Welt. Die Journalistin Marietta Schwarz hat bei den Besuchen bei ihrer Mutter das Mikrofon eingeschaltet und die Gespräche aufgezeichnet.

Im Podcast “Mutti und ich” erfährt man vom Schondecken-Tick der Mutter, aber auch, dass sie gerne eine bessere Ausbildung genossen hätte, als nur die Volksschule. Aber so war das eben früher. Nur in einer Nebenrolle taucht der Vater auf, hier wird ganz die Rolle der Frau beleuchtet, die damals doch eine andere war, als heute. In den Gesprächen aber wird deutlich, dass Mutti mitnichten das Heimchen am Herd war, sondern bis heute sogar die Finanzen verwaltet. Gemeinsam stöbern Mutter und Tochter in der Vergangenheit – Gespräche, die vielleicht ohne den Podcast nicht stattgefunden hätten. Aber unbedingt stattfinden sollten. In jeder Familie. Gerade weil es so persönlich und doch so allgemeingültig ist, ein Audio-Schatz der bewahrt werden muss.

Oft würde die Nominierungskommission gerne noch fünf oder zehn Angebote mehr nominieren, es gibt die Lieblinge des Teams oder einzelner Mitglieder der Nominierungskommission oder Angebote, die nicht so recht in den Preisrahmen passen. Einen Teil dieser Angebote, die es 2017 nicht ganz geschafft haben, dokumentieren wir in unserem Adventskalender. Eine völlig subjektive Auswahl die kein Urteil durch die Nominierungskommission oder Jury beinhaltet und auch keinem Urteil der Folgejahre vorgreift.

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