Storify ist gerade erst der Beta-Phase entsprungen und wird unter Journalisten, in Redaktionen und der interessierten Netzgemeinde immer beliebter. Auch im Wettbewerb des Grimme Online Award finden sich inzwischen Storify-Beiträge. Max Ruppert, Journalist und Kommunikationswissenschaftler wirft für quergewebt einen Blick auf die Anwendung, die Journalisten und User zu Social-Media-Geschichtenerzählern macht und geht der Frage nach: Ist Storify eine neue Art, das Netz zu sortieren? Continue reading »
In ihrem Beitrag “Apps sind preiswürdig” hat Monika Gemmer bereits gute Gründe genannt, warum der Grimme Online Award auch Apps in seinen Wettbewerb aufnehmen sollte. Nun muss sich die Nominierungskommission in diesem Jahr erstmals mit Apps beschäftigen – und sich in der Diskussion über Bewertungskriterien verständigen.
Ein Gastbeitrag von Dirk von Gehlen, Redaktionsleiter von jetzt.de, der jungen Website der Süddeutschen Zeitung.
Jurys von Online-Journalistenpreisen haben überall in Deutschland ein Problem. Sie sollen herausragenden Netz-Journalismus auszeichnen, finden aber oft vor allem Publikationen, die auch auf den so genannten klassischen Kanälen veröffentlicht worden sein könnten: Besondere Bilder oder großartige Texte machen allein noch keinen auszeichnungswürdigen Online-Journalismus. Denn das Netz als Lebensraum vieler Menschen verlangt auch ein neues journalistisches Denken. Dieses baut auf den klassischen Werten des Qualitätsjournalismus auf, dreht sie aber weiter. Continue reading »
Ein Gastbeitrag von Monika Gemmer, Redakteurin bei der Online-Redaktion der Frankfurter Rundschau und dort zuständig für die FR App.
Zugegeben: Der Rummel um Apps kann ganz schön nerven. Sogar meine Bank meint, sie müsse ihre Angebote auf Werbeplakaten in Form von kleinen quadratischen App-Icons anpreisen. Vor der Apple-Symbolik scheint man nirgends mehr sicher – und jetzt sollen Apps auch noch Einzug halten beim Grimme Online Award? Muss das sein?
Ja, das muss. Drei gute Grunde sprechen daür – mindestens.
Daniel Fiene von “Was mit Medien” war am 16. November in Düsseldorf vor Ort und hat die Diskussionsrunden “Politische Mitbestimmung – top down oder bottom up?” und “Demokratische Öffentlichkeit im Netz – mit oder ohne Journalisten” sowie das Abschluss-Statement zusammengefasst und als Audio mitgeschnitten.
Torsten Kleinz war ebenfalls bei der Veranstaltung und hat für “heise online” eine Zusammenfassung geschrieben.
Auch “2010LAB.tv” berichtet unter dem Titel “Stichwort E-Demokratie – Die Fachkonferenz ‘Mehr E-Demokratie wagen’ im NRW-Forum” über die Veranstaltung
Der Grimme Online Award ist mehr, als ein Mal im Jahr eine Preisverleihung – nicht umsonst ist er im Grimme-Institut im Referat Medienbildung angesiedelt. Wir möchten auf qualitativ hochwertige publizistische Angebote im Web aufmerksam machen, aber auch diskutieren, was eigentlich Qualität im Netz ist. Diskutieren möchten wir das mit Juroren, Nominierten, Preisträgern, mit Netz-Akteuren und -Beobachtern – vor allem aber auch mit den Internetnutzern, an die sich der Grimme Online Award ja richtet. Nachdem es nun schon länger eine Facebook-Seite zum Preis gibt, hat sich das Team des Grimme Online Award endlich nun entschieden, auch zu bloggen.
Los geht es mit der Berichterstattung über unsere Veranstaltung “Mehr E-Demokratie wagen” am 16. November 2011, die der Journalist und Blogger Thomas Riedel für uns übernimmt.
