Vera Lisakowski

Mrz 212016
 

Ein Gastbeitrag vom BRICkS-Team im Grimme-Institut

Logo EU-Projekt "BRICkS"

Logo EU-Projekt “BRICkS”

Damit hatten wir nicht gerechnet: So viele Workshops wie derzeit beim Grimme-Institut angefragt werden, können wir gar nicht durchführen. Kein Wunder, denn das Thema, um das es geht ist “Hate Speech” – Hassrede im Netz. Schon lange ist es – leider – aktuell, derzeit im Zuge der Flüchtlingskrise aber noch mal mehr ins öffentliche Bewusstsein gerückt.

Im Rahmen des EU-Projekts BRICkS widmet sich das Grimme-Institut als deutscher Kooperationspartner seit Anfang 2015 dem Thema “Hate Speech”. Gemeinsam mit Einrichtungen aus Belgien, Italien und der Tschechischen Republik wurde das Projekt initiiert, um Maßnahmen gegen “Hate Speech” zu entwickeln und zu verbreiten.

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Mrz 102016
 
So in etwa sieht das Team des Grimme Online Award auch beim Sichten aus. Foto: Grimme-Institut / Georg Jorczyk

So in etwa sieht das Team des Grimme Online Award auch beim Sichten aus. Foto: Grimme-Institut / Georg Jorczyk

Über 1.000 Vorschläge gehen jedes Jahr zum Grimme Online Award ein. Sie werden im Grimme-Institut alle vorab geprüft und natürlich gehen wir mit einer gewissen Erwartungshaltung an diese Sichtungsarbeit heran. Die aber hat sich geändert im Laufe der Jahre – und das hängt sicher auch mit den Veränderungen bei publizistischen Angeboten im Netz zusammen.

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Jan 182016
 

Ein Gastbeitrag von Monika Gemmer.

Monika Gemmer

Monika Gemmer

Mitglied der “NomKom” – der Nominierungskommission zum Grimme Online Award! Damit bin ich ja quasi im GOA-Olymp angekommen! An uns sieben  muss alles vorbei, was ein/e Preisträger/in werden will! Bis zu 28 Perlen dürfen wir aus einem Meer von Vorschlägen fischen und ins Finale schicken, und auch wenn ich mich in den nächsten Wochen und Monaten wahrscheinlich noch oft nach der überschaubaren Jury-Arbeit zurücksehnen werde: Ich freue mich auf diese Aufgabe!

 

Zugegeben: Die beeindruckende Zahl von 1.400 Einreichungen aus dem vergangenen Jahr wirft Fragen auf. Werde ich noch genug Schlaf bekommen? Muss ich mich darauf einstellen, dass mein Leben in nächster Zeit nur noch aus Klicken und Begutachten besteht? Wird meine Familie mich in drei Monaten noch wiedererkennen? Und vor allem: Was ist da so an Bestechungsangeboten zu erwarten?

Damit ich nicht nur unbeschadet, sondern auch bereichert durch diese Zeit komme, hätte ich drei Wünsche für den Wettbewerb 2016:

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Sep 282015
 
Die Arbeit "Internet Cache" von Evan Roth. Foto: Vera Lisakowski

Die Arbeit “Internet Cache” von Evan Roth. Foto: Vera Lisakowski

Museen sind im Internet. Das ist ganz normal. Einige bieten sogar deutlich mehr, als den Standard-Auftritt, wie das Frankfurter Städel Museum, das für sein “Digitorial” zur Ausstellung “Monet und die Geburt des Impressionismus” in diesem Jahr den Grimme Online Award erhalten hat, das aber auch seine Sammlung im Internet veröffentlicht. Und umgekehrt? Das Internet ist im Museum angekommen, im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ist gerade die Schau “When we share more than ever” zu Ende gegangen, im Dortmunder U ist “Digitale Folklore” verlängert bis 1.11. 2015.

Aktuell widmet sich das Düsseldorfer NRW-Forum mit der Ausstellung “Ego Update” einem ganz besonderen Aspekt des Internets: dem Selfie.

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Sep 032015
 
Die Teilnehmer beim BRICks-Roundtable-Gespräch.

Die Teilnehmer beim BRICkS-Roundtable-Gespräch.

“Im Herbst hätte ich nie gedacht, dass wir ein so aktuelles Projekt haben”, eröffnet Aycha Riffi, Leiterin des EU-Projektes BRICkS mit Blick auf die derzeitige Flüchtlingsdebatte den Roundtable mit Social-Media-Managern, Journalisten und Profis aus dem Bereich der Medienbildung. Seit November 2014 läuft das Projekt mit Partnern aus Italien, Belgien, Tschechien und Spanien, das sich mit “Hate Speech”, Hasskommentaren im Internet, beschäftigt. In einer ersten Phase wurden beispielhafte Fälle, hauptsächlich auf eigenen Websites oder Facebook, recherchiert und Redaktionen befragt, wie sie mit Hasskommentaren umgehen. Continue reading »

Aug 202015
 
Das Panel zum Spielejournalismus beim "gamescom congress" 2015; Foto: Vera Lisakowski

Das Panel zum Spielejournalismus beim “gamescom congress” 2015; Foto: Vera Lisakowski

Das wäre genug Stoff für zwei Tage gewesen: Mit sechs “Dachthemen” trat der diesjährige “gamescom congress” an, die Spielemesse inhaltlich zu erweitern. Eines der in sieben Sessions aufgeteilten Dachthemen war “Kulturgut Games” – mit Museen, Bibliotheken, einer Ethik-Diskussion und einem Panel das sich mit der Zukunft des Spielejournalismus beschäftigte.

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Aug 112015
 
Friedrich Hagedorn (2. v.l.) mit Preisträgern und Juroren beim ersten Grimme Online Award 2001

Friedrich Hagedorn (2. v.l.) mit Preisträgern und Juroren beim ersten Grimme Online Award 2001

Der “Vater” des Grimme Online Award, Friedrich Hagedorn, verlässt das Grimme-Institut. Zum Abschied hat Joachim Türk für sein Blog “Ökonologie” mit ihm einen “Blick zurück nach vorn” geworfen. “Dass der Preis auch in Zukunft konzeptionell so offen ist, um dauerhaft auf die stürmische Entwicklung reagieren zu können, aber dass er trotzdem seinen Prinzipien treu bleibt: redaktionell unabhängig, publizistisch sauber, die inhaltliche Qualität im Auge behaltend – das ist der größte Wunsch von Friedrich Hagedorn”, heißt es im Beitrag.

Ja, Papa!

Jul 222015
 
Screenshot der Multimedia-Reportage von Christian Dassels Bustour für den WDR.

Screenshot der Multimedia-Reportage von Christian Dassels Bustour für den WDR.

Fast zeitgleich haben ein Nominierter und ein Preisträger des Grimme Online Award 2015 ihre nächsten Projekte veröffentlicht: Christian Dassel, nominiert für die Multimedia-Reportage “Onkel Willi”, war mit seinem VW-Bus auf dem Balkan unterwegs und das Städel Museum, Preisträger mit dem Digitorial “Monet und die Geburt des Impressionismus”, hat für die nächste Ausstellung ein weiteres Digitorial erstellt.

 

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Jul 152015
 
Florian Mundt, alias LeFloid, bei der Verleihung des Publikumspreises 2014 mit Laudator Lutz van der Horst (r.); Foto: Grimme-Institut/Jens Becker

Florian Mundt, alias LeFloid, bei der Verleihung des Publikumspreises 2014 mit Laudator Lutz van der Horst (r.); Foto: Grimme-Institut/Jens Becker

Es wurde schon alles dazu gesagt – und im Prinzip auch von jedem: #NetzFragtMerkel. LeFloid interviewt Merkel, YouTuber trifft auf Bundeskanzlerin, Netzteenies auf Politik. Aber immerhin war LeFloid 2014 zum Grimme Online Award nominiert und hat den Publikumspreis gewonnen. Vielleicht – so eitel sind wir ja – hat diese Auszeichnung auch ein µ dazu beigetragen, dass es dieses Interview überhaupt gab. Also sagen wir auch einfach mal was dazu.

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Apr 022015
 

Fast 1.400 Vorschläge sind zum Grimme Online Award 2015 eingegangen. Knapp 40 Prozent kamen von Internetanbietern, über 60 Prozent haben Nutzer bei uns eingereicht. An der Liste der eingegangenen gültigen Vorschläge sieht man, wie viele schöne, spannende, interessante, neue Webangebote bei uns eingereicht werden. Auch wenn nicht alles preiswürdig ist, macht es großen Spaß, sich durchzuklicken und Neues zu entdecken. Tief in unserer Datenbank gibt es aber auch etwas zu entdecken: Unterschiedliche Typen von Vorschlagenden. Wir geben einen Einblick in die geheimnisvolle Welt der Preiseinreicher, mit einer kleinen – natürlich nicht ganz ernst gemeinten – Typologie: Continue reading »