Mai 232015
 
Screenshot "FragDenStaat.de"

Screenshot “FragDenStaat.de”

Dank des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) hat jede Person das Recht, freien Zugang zu Informationen und behördlichen Dokumenten wie Bauplänen, Briefwechseln oder internen Protokollen zu erhalten. “FragDenStaat.de” unterstützt Bürger bei der Antragsstellung an Behörden und macht die Ergebnisse für alle zugänglich. Projektleiter Arne Semsrott erläutert im Interview die Entstehung des für den Grimme Online Award 2015 der Kategorie Spezial nominierten Projektes und spricht sich für eine Steigerung des Bekanntheitsgrades des Rechts auf Informationsfreiheit aus.

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Dez 032014
 

Ein Gastbeitrag von Christoph Neuberger, Susanne Langenohl und Christian Nuernbergk

Die von den Autoren im Auftrag der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) realisierte Studie „Social Media und Journalismus“ hat Potenziale, faktische Bedeutung und neue Herausforderungen verschiedener Social Media Kanäle im Alltag von Online-Redaktionen untersucht. Dabei werden auch neue Merkmale und Ansprüche an die Qualität publizistischer Online-Inhalte sichtbar. Für das Blog quergewebt wurden die Ergebnisse der Studie nun in einem eigenen Beitrag zusammengefasst. Continue reading »

Mai 262013
 

Wie genau das Runde ins Eckige kommt, kann jeder bei marcel-ist-reif.de live kommentieren. Experten oder Laien können zum Fußballkommentator werden und außerdem andere Kommentatoren zuschalten. Moritz Eckert hatte die Idee dazu und erzählt…

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Feb 282013
 

Die Bandbreite an interaktiven Unterhaltungsformaten ist in den letzten Jahren immer größer geworden. Damit hat sich eine vollkommen neue Kreativ-Disziplin entwickelt, denn die Art wie Geschichten konstruiert und transportiert werden, unterscheidet sich in einem transmedialen Umfeld grundlegend von der ehemals linearen Erzählstruktur.

Ein Gastbeitrag von Claudia Pelzer, die das UFA Lab in Köln mit aufbaut und das Business Development für den Bereich Start-Ups und Innovation verantwortet.

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Dez 132012
 

Mehr Demokratie, mehr Partizipation – das Mantra der neuen Beteiligungsmöglichkeiten im Internet. Aber nicht alle sehen das so, es gibt auch kritische Stimmen, die Partizipation, Transparenz und den „Kult des Amateurs im Netz“ eher skeptisch sehen: Ist mediale Beteiligung immer gut? Trägt mehr Partizipation zu einer Qualitätsverbesserung der Demokratie bei? Der Journalist und Kommunikationswissenschaftler Max Ruppert stellt drei aktuelle kritische Stimmen vor, die „Nein“ sagen zur euphorischen Sichtweise der medialen Partizipation.

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Jul 192012
 

Nach GuttenPlag, Arabischem Frühling und Occupy-Bewegung im letzten Jahr wird die Frage der bürgerschaftlichen Beteiligung im und über das Netz hierzulande gegenwärtig vor allem über die Wahlerfolge der Piratenpartei auf der öffentlichen Agenda gehalten. Online-Konsultationen und -Petitionen, Open-Data-Projekte, Bürgerhaushalte im Internet oder auch eigenständige Initiativen zur öffentlichen Kontrolle und größeren Transparenz des politischen Handelns, wie etwa der diesjährige Preisträger „Lobbypedia“, verweisen auf das große Spektrum bereits existierender Aktivitäten zur so genannten „E-Partizipation“.

Fragen nach Qualität, Möglichkeiten und Effekten einer „E-Demokratie“ hat im letzten Herbst eine Fachtagung des Grimme Online Award zur Diskussion gestellt, über die ja auch in diesem Blog berichtet wurde. Videos mit Referenten der Fachtagung sind nun im E-Demokratie-Videokanal der Landeszentrale für politische Bildung NRW zu betrachten.

Auf konkrete Möglichkeiten der E-Partizipation macht auch ein Themenheft der Grimme-Broschüren-Reihe „Im Blickpunkt“ aufmerksam. Und last but not least befasst sich eine neue Grimme-Publikation mit Chancen und Fragen demokratischer Beteiligung im Internet. Unter dem Titel „Soziale und politische Teilhabe im Netz? E-Partizipation als Herausforderung“ wird sie in Kürze in der “Schriftenreihe Medienkompetenz des Landes Nordrhein-Westfalen” (kopaed Verlag) veröffentlicht. Meinen Beitrag „Partizipation im Spiegel des Grimme Online Award“ gibt es bereits vorab hier zu lesen.

Feb 292012
 

Ein Selbstversuch zur Recherche in Crowd-Initiativen von Max Ruppert, Journalist und Kommunikationswissenschaftler.

GuttenPlag, VroniPlag, WulffPlag: Internetseiten, die sich als Namenszusatz die Silbe “Plag” anhängen, haben sich mittlerweile im Netz etabliert. Sie stehen für Schwarm-Initiativen, die sich spontan zu aktuellen Aufreger-Themen bilden. Künftig kann also jedes Skandälchen sein entsprechendes “Plag” im Internet mit sich bringen. Für Journalisten sind solche Plattformen dankbare Anlaufpunkte für die Recherche. Doch die journalistische Annäherung an den Schwarm ist oft mühselig – ein Selbstversuch mit dem WulffPlag, in dem die Verfehlungen des Bundespräsidenten dokumentiert wurden:

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Nov 182011
 

Ein Gastbeitrag von Christina Quast, Grimme-Institut

Atomkraftwerke müssen weg. Gefällt mir! Die Piratenpartei ist jetzt bei Google+. +1! Adrienne Fichter von politnetz.ch hat bei der Veranstaltung “Mehr E-Demokratie wagen” von einer eigenen Untersuchung über die politische Nutzung von Facebook berichtet: Hier werden zwar Meinungen, zum Teil sogar extreme, vertreten, doch finden sich in Gruppen oder auf Seiten eigentlich nur Gleichgesinnte zusammen, kontrovers diskutiert wird hier nicht.

Überhaupt ist fraglich, ob der partizipative Charakter von Social Communities auch zu mehr politischem Engagement führt – “Gefällt mir” klicken ist einfach, für eine Demonstration auf die Straße zu gehen erfordert deutlich mehr Aufwand. Auf der anderen Seite kann der Zusammenschluss vieler Menschen über das Vehikel der Sozialen Medien auch in einer Weise zur öffentlichen Meinungsbildung führen, die es vorher so nicht gegeben hat: Das GuttenPlag Wiki etwa hat vermutlich eine recht große Rolle bei der Auseinandersetzung um die Legitimität von Doktortiteln gespielt. Der politischen Teilhabe als Nutzungsmotiv für Social Communities spürt auch eine Podiumsdiskussion beim Social Community Day am 28. November in Köln nach. Er widmet sich außerdem dem Thema Selbstpräsentation.

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Nov 172011
 

Daniel Fiene von “Was mit Medien” war am 16. November in Düsseldorf vor Ort und hat die Diskussionsrunden “Politische Mitbestimmung – top down oder bottom up?” und “Demokratische Öffentlichkeit im Netz – mit oder ohne Journalisten” sowie das Abschluss-Statement zusammengefasst und als Audio mitgeschnitten.

Torsten Kleinz war ebenfalls bei der Veranstaltung und hat für “heise online” eine Zusammenfassung geschrieben.

Auch “2010LAB.tv” berichtet unter dem Titel “Stichwort E-Demokratie – Die Fachkonferenz ‘Mehr E-Demokratie wagen’ im NRW-Forum” über die Veranstaltung

Nov 162011
 

Die Veranstalter des Fachtags können sich freuen. “Mehr E-Demokratie wagen”, das sah man hier im Saal. Fast alle hatten irgendein mobiles Kommunikationsgerät dabei. Es wurde fotografiert, per Notebook, Tablet oder Smartphone untereinander kommuniziert. Für die Referenten war das manchmal irritierend – alles schweigt und tippt –  ein Glück, dass nicht auch noch im Hintergrund die Twitterwall zum Hashtag #edemok eingeblendet wurde. Aber in meinem Abschluss-Statement soll sie nicht fehlen.

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