Dez 042017
 
Screenshot "Youpod"

Screenshot “Youpod”

Mit dem Relaunch 2016 hat “Youpod” sein Konzept geändert und bietet nun Nachrichten, Termine und Beratung für Jugendliche in Düsseldorf. Dabei hat Youpod aber zugleich das Ziel, die Jugendlichen in Medienkompetenz zu schulen: Es gibt Workshops, eine Redaktionsgruppe und auch Einzelpersonen können eigene Beiträge einreichen. Dies geht auch über die App, die dem Nutzer zusätzliche Features bietet. So werden mithilfe von GPS-Ortung Veranstaltungen in der Nähe angezeigt. Continue reading »

Dez 032017
 
Screenshot "Das Reformationsportal"

Screenshot “Das Reformationsportal”

2017 war es endlich so weit: Das Reformationsjahr konnte gefeiert werden, Luthers vermeintlicher Thesenanschlag jährte sich zum 500. Mal. Erstaunlich eigentlich, dass sich nur so wenige Angebote im Netz umfassend damit beschäftigt haben. Das umfangreichste ist sicher “Das Reformationsportal”, bei dem verschiedene Archive zusammenarbeiten und ihre riesigen Bestände rund um das Thema Reformation präsentieren. Continue reading »

Dez 022017
 
Screenshot "queer.de"

Screenshot “queer.de”

Schon seit 2003 gibt es das Informationsportal “queer.de” für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle – LGBTI – und alle anderen, die von der heterosexuellen Norm abweichen. Ein Relaunch im Jahr 2016 hat der Seite einen neuen, zeitgemäßeren Look verpasst.

Auch wenn in traditionellen Medien inzwischen viel über queere Themen berichtet wird: Auf queer.de findet es immer früher statt, hier werden Themen gesetzt, tagesaktuell und intensiv behandelt. Continue reading »

Dez 012017
 
Screenshot "Mutti und ich".

Screenshot “Mutti und ich”.

Die Gespräche mit den älter werdenden Eltern gehen meist um Alltägliches. Und geraten zu schnell in Vergessenheit. Dabei sind sie oft ein Schatz ganz persönlicher Geschichte, dokumentieren amüsante Eigenheiten und Relikte aus einer eben noch nicht ganz vergangenen Welt. Die Journalistin Marietta Schwarz hat bei den Besuchen bei ihrer Mutter das Mikrofon eingeschaltet und die Gespräche aufgezeichnet.

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Okt 272017
 
Grußwort per Videobotschaft von Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Grimme-Institut/Anne Kerubo Samba

Grußwort per Videobotschaft von Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Grimme-Institut/Anne Kerubo Samba

“Wir haben bei der Bundestagswahl soziale Medien erlebt, in einer Weise, wie vielleicht noch nie zuvor. Sie haben Informationen vermittelt, aber sie sind auch genutzt worden von Populisten für Ressentiments, für Fake News, für Hass”, sagte Armin Laschet, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen in seinem Videogrußwort zur Eröffnung des Social Community Day. “Dabei”, so fuhr er fort, “bieten diese Medien eigentlich hervorragende Möglichkeiten für die demokratische Kultur.” Um eine ganze Reihe dieser Möglichkeiten kennenzulernen, sind am 18. Oktober rund 150 Teilnehmer auf Einladung des Grimme-Instituts ins Kölner KOMED gekommen.

“Wir machen es uns zu leicht, wenn wir die Verantwortung für unsere Demokratie, für den Zustand unserer Gesellschaft ausschließlich der Politik oder staatlichen Instanzen zuschreiben”, so die Direktorin des Grimme-Instituts, Frauke Gerlach, in ihrer Begrüßung. “Wir müssen uns informieren und dort einmischen, wo es geht. Unsere Gäste werden uns heute hervorragende Beispiele dafür vorstellen, wie wir dies tun können.” Continue reading »

Okt 122017
 
Grafik zum Social Community Day 2017. Georg Jorczyk / Grimme-Institut; pixome u. Mr_Vector / Fotolia.com

Grafik zum Social Community Day 2017. Georg Jorczyk / Grimme-Institut; pixome u. Mr_Vector / Fotolia.com

Es wird verhandelt – meistens in Talkshows. Dafür gesorgt, dass keine Seite das Gesicht verliert und doch Kompromisse möglich sind. Und es werden jede Menge Strippen gezogen. Man sondiert bevor die eigentlichen Koalitionsverhandlungen beginnen – und die werden schwierig, denn es müssen Positionen zusammengebracht werden, die eigentlich nicht zusammenzubringen sind. Das Ergebnis der Bundestagswahl kann nicht so richtig zufrieden machen.

Dabei haben wir uns doch alle so bemüht: in sozialen Netzwerken zur Wahl aufgerufen, versucht, den Hatern den Wind aus den Segeln zu nehmen und mit den AfD-Sympathisanten diskutiert. Doch in wie weit können Online-Aktivitäten die Meinungsbildung beeinflussen? Wie kann mithilfe sozialer Medien Wissen als Grundlage für demokratisches Handeln vermittelt werden? Welche Ideen und Methoden verstärken soziale Teilhabe? Welche Perspektiven entwickelt unsere digitale Gesellschaft? Continue reading »

Aug 282017
 

Begrüßt einen am Eingang zur Ausstellung: Der dicke italienische Klempner; Foto: Britta Stapelbroek

Flache Geschichten? Eindimensionale Charaktere? Sinnlose Daddelei? Wer das heute noch über Computerspiele denkt, hat wahrscheinlich nie etwas Komplexeres gespielt als Solitär oder das Moorhuhn. Spiele können Geschichten erzählen und Inhalte vermitteln, auch deshalb gibt es immer wieder publizistische Spiele im Wettbewerb um den Grimme Online Award. 

Parallel zum Start der Gamescom eröffnete das Museum für Angewandte Kunst Köln die Ausstellung “Im Spielrausch – Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern”. Sechs thematisch unterschiedliche “Level” beleuchten darin die verschiedenen Aspekte des Kultur-Phänomens Spiel und fassen den Begriff dabei überraschend weit, betrachtet wird neben dem klassischen Brettspiel und der moderneren Form, dem Computerspiel, nämlich auch das Theater als Spielstätte. Ein Kaspertheater zu Beginn und ein Videospiel am Ende bilden den interaktiven Rahmen der kleinen, aber sehr kompakten Ausstellung, die das MAKK in einem Kooperationsprojekt zusammen mit dem Institut für Medienkultur und Theater sowie der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln umgesetzt hat und deren Konzeption vom Grimme-Forschungskolleg mitfinanziert wurde. Darüber hinaus geht es in den Räumen wenig verspielt zu, vielmehr illustrieren zahlreiche Exponate die verschiedenen Prozesse, die in ihrer Gesamtheit das Phänomen “Spiel” ausmachen. Videogames werden mit Screenshots einzelner Szenen oder als kurze Videosequenzen eingebunden, daneben hängen oder stehen Masken, Puppen, Skizzen von Theaterkulissen, Spielbretter, Bücher und vieles mehr.

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Jul 022017
 

Von Denise Gühnemann

“Herzlich willkommen an einem der schönsten Flecken der Stadt”, begrüßte Moderatorin Jeannine Michaelsen die mehr als 300 anwesenden Gäste zur Preisverleihung des Grimme Online Award. Nach Jahren der Abwesenheit und der Rückkehr im vergangenen Jahr war der #GOA17, so der Hashtag des Abends, wieder zu Gast in der Kölner Flora. Continue reading »

Jun 202017
 
Screenshot der Webreportage "Was heißt schon arm?"

Screenshot der Webreportage “Was heißt schon arm?”

Wann gilt man in Deutschland eigentlich als arm? Wie aussagekräftig sind Armutsstatistiken? Das haben sich auch Britta Kollenbroich und Florian Diekmann gefragt und sich für Spiegel Online deshalb auf die Suche nach Protagonisten gemacht, die ihre Geschichten erzählen. Drei Lebensgeschichten, die unterschiedlicher und verblüffender nicht sein könnten, belegen dabei, dass arm nicht gleich arm ist und dass Statistik und subjektives Lebensgefühl nicht unbedingt übereinstimmen müssen. “Was heißt schon arm?” ist in der Kategorie “Wissen und Bildung” für den Grimme Online Award 2017 nominiert. Autor Florian Diekmann erzählt im Interview von einem Projekt, welches jeden zum Nachdenken anregen sollte. Es betrifft nämlich uns alle. Continue reading »

Jun 192017
 
Screenshot: Resi stellt sich vor

Screenshot: Resi stellt sich vor und bringt uns mit den GIFs zum schmunzeln

“Leg los, Resi!“ – Resi ist eine Nachrichten-App, die von Martin Hoffmann, Moritz Klack und Christopher Möller entwickelt wurde. Sie informiert über das aktuelle Weltgeschehen im hübsch verpackten Chat-Format inklusive Emojis und GIFs. Die Beiträge werden zunächst in Kurzform angekündigt, sodass jeder selbst entscheiden kann, wieviel er über das Thema lesen möchte. Jeder Beitrag wird am Ende mit einem Link abgerundet, der zu einem ausführlichen Artikel weiterleitet. Ist ein Thema besonders interessant, kann man das Resi mitteilen, sie erinnert sich dann daran und schickt häufiger personalisierte Push-Nachrichten. Resi lernt also mit jeder Interaktion des Users dazu. “Conversational Journalism“ nennt sich diese Form der Nachrichtenvermittlung – also Journalismus als Gespräch. Für den Grimme Online Award 2017 wurde Resi in der Kategorie “Spezial“ nachnominiert. Im folgenden Interview spricht Martin Hoffmann über die Entstehung und die Zukunft von Resi.

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