Jun 082017
 
bei der Bekanntgabe der Nominierungen zum Grimme Online Award. Foto: Grimme-Institut / Arkadiusz Goniwiecha

David Ohrndorf, Thomas Hallet, Lisa Weitemeier, Stefan Domke (v.l.) bei der Bekanntgabe der Nominierungen zum Grimme Online Award. Foto: Grimme-Institut / Arkadiusz Goniwiecha

Das Virtual-Reality-Projekt “Der Kölner Dom in 360° und VR” präsentiert den Kölner Dom auf sechs verschiedenen Plattformen in 360° und zeigt durch viele kleine Besonderheiten die Individualität des Projekts. ”Der Kölner Dom in 360° und VR” ist in der Kategorie “Kultur und Unterhaltung” für den Grimme Online Award 2017 nominiert. Der Mitinitiator des Projektes, der freie Journalist David Ohrndorf, spricht im Interview über die Merkmale und die Einzigartigkeit des 360°-Projektes.

Was war der Beweggrund, das Virtual-Reality-Projekt zu realisieren?

Das Projekt sollte weiter gehen als frühere 360°-Projekte des WDR. Einfache lineare 360°-Videos haben wir ja schon einige produziert, wir wollten bei diesem Projekt aber echte Virtual Reality schaffen. Der Betrachter sollte mehr Möglichkeiten zur Interaktion haben und zum Beispiel selber entscheiden können, was er sich wie lange ansieht. Den Kölner Dom fanden wir sehr spannend für das Projekt. Wir wollten den Dom so zeigen, wie man ihn nicht alltäglich sehen kann und Punkte finden, die einem nicht bei einer Domführung gezeigt werden. Das war unser Ansatz und dann haben wir recherchiert und unsere Ideen immer wieder kritisch hinterfragt, wir wollten, dass in jeder Episode auch wirklich eine schöne einzigartige Geschichte erzählt wird.

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Jun 052017
 
Porträt von Erwin Hapke. Foto: WDR / Thomas Köster

Porträt von Erwin Hapke. Foto: WDR / Thomas Köster

Hunderttausende gefaltete Figuren aus Papier und Blech: 35 Jahre lang schuf der promovierte Biologe Erwin Hapke in seinem Elternhaus im Kreis Unna ein Meer aus gefalteten Insekten-, Akrobaten- oder Hexenfiguren – hinter verschlossenen Türen, ganz im Geheimen. Systematisch ordnete er die Figuren in jedem einzelnen Raum an. Seine Wunschvorstellung: Aus dem Haus ein Museum zu machen. Als Hapke im April 2016 verstirbt, traut dessen Neffe Matthias Burchardt beim Betreten des Hauses kaum seinen Augen. Wissend, dass das etwas Einzigartiges und Unglaubliches ist, wendet er sich mit der Geschichte seines Onkels an WDR 3. Der freie Autor und Fotograf Thomas Köster, der als erster außerhalb der Familie Hapkes Haus besuchen und darin fotografieren durfte, kreierte daraus gemeinsam mit einem Team die Multimedia-Reportage “Erwin Hapke – Der Welten-Falter” inklusive 360 Grad-Ansichten. Diese ist in der Kategorie “Kultur und Unterhaltung” für den Grimme Online Award 2017 nominiert. Im folgenden Interview spricht Köster unter anderem über die Motivation und Besonderheiten der Multimedia-Reportage und was die Nominierung für ihn bedeutet. Continue reading »