Mai 152018
 
Screenshot von "Deutschland3000"

Screenshot von “Deutschland3000″

Politik ist langweilig, Jugendliche interessieren sich überhaupt nicht dafür … oder? Wie das funk-Format “Deutschland3000″ zeigt, findet die Jugend politische Themen durchaus spannend – wenn sie ihr entsprechend vermittelt wird.

“Deutschland3000″, nominiert für den Grimme Online Award 2018 in der Kategorie Information, regt jüngere Leute an, sich mit gesellschaftlichen Themen zu befassen und sie zu diskutieren. Wie der Austausch über Facebook klappt berichtet Moderatorin Eva Schulz im Interview.

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Mai 092018
 
Screenshot von "Die Anachronistin"

Screenshot von “Die Anachronistin”

Die Anachronistin” ist ein packendes Blog über den Widerstandskämpfer Theo Hespers. Seit Jahren erforscht Nora Hespers das Leben ihres Großvaters, der 1943 von Nationalsozialisten ermordet wurde. Anhand von Erzählungen und Originaldokumenten verfolgt sie diese berührende Familiengeschichte.

Das Blog ist in der Kategorie Wissen und Bildung für den Grimme Online Award 2018 nominiert. Wie es dazu kam, dass Nora Hespers sich entschied diese persönliche Geschichte zu veröffentlichen, verrät sie im Interview.

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Mai 072018
 
Screenshot von "Das Geheimnis des Groove"

Screenshot von “Das Geheimnis des Groove”

Was macht Musik eigentlich mit uns? Kann Musik vielleicht viel mehr, als uns nur unterhalten? Das Multimedia-Projekt “Das Geheimnis des Groove” von GEO beschäftigt sich mit genau solchen Fragen. Musiker und Wissenschaftler kommen zusammen und erforschen, was mit unserem Körper passiert, wenn wir einen guten Rhythmus hören.

Das Projekt ist in der Kategorie Wissen und Bildung für den Grimme Online Award 2018 nominiert. Autor Rüdiger Braun erzählt im Interview von der Bedeutung von Musik in der Therapie und seinen Erfahrungen, die er bei der Entstehung des Projekts machte.

 

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Mai 032018
 

Endlich ist das Geheimnis gelüftet – letzten Donnerstag durften wir die Nominierungen für den diesjährigen Grimme Online Award bekanntgeben. 28 publizistische Angebote aus dem Netz können sich in vier Kategorien über eine Nominierung freuen. Voll war es im Raum der Bekanntgabe im „Startplatz“ in Köln. Gut gelaunt versammelten sich die Anbieterinnen und Anbieter, stellten ihre Inhalte vor und lauschten gespannt den Berichten und Erfahrungen der anderen Nominierten.

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Mrz 092018
 

"Fake"-Stempel auf Schrift. Montage: Grimme-InstitutEin reißerischer Titel, eine Portion Dramatik mit Bezug auf aktuelle Politik und ein scheinbar von der Öffentlichkeit bisher ignorierter Skandal – das ist das Grundrezept für sogenannte “Fake News. Ein Begriff, der im letzten Jahr die Debatte um Qualität und Vertrauenswürdigkeit von vorwiegend online publizierten Artikeln neu entfachte. “Fake News” sind keine klassischen Falschmeldungen, sondern bewusst manipulierte Artikel, die Unwahrheiten möglichst reichweitenstark und optisch kaum von seriösen Informationsquellen unterscheidbar in Umlauf bringen. Schon im Jahr 2016 war mit der “Hoaxmap” ein Angebot nominiert, das erfundene Meldungen richtigstellt. Ein Blick in die Liste der Vorschläge zum Grimme Online Award 2018 zeigt, dass sich in diesem Jahr besonders viele Angebote der Auseinandersetzung mit “Fake News” stellen. Auf unterschiedliche Art versuchen sie, für den Umgang mit Medieninhalten zu sensibilisieren.

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Feb 222018
 

Foto: Grimme-Institut / Arkadiusz Goniwiecha

Endspurt – noch 8 Tage, dann endet die Einreichungsfrist für den Grimme Online Award 2018. Bis dahin durfte das Grimme-Team schon hunderte spannende Angebote aus der digitalen Welt prüfen und der Nominierungskommission zur Diskussion präsentieren. Das klingt nach Arbeit? Definitiv, aber es lohnt sich und macht zudem noch Spaß!

Hi, ich bin neu hier!

Als Praktikantin beim Grimme Online Award darf ich Teil der gesamten Sichtungsphase sein. Jedes eingereichte Online-Angebot wird von unserem vierköpfigen Team genauestens unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren geprüft. Herz und Nieren – das bedeutet für den Award insbesondere die Herkunft der Angebote – ist es überhaupt unabhängig, die Technik und Zugänglichkeit, die Webspezifik der Angebote, ihre Relevanz für die allgemeine Öffentlichkeit und ihre publizistische Qualität. Da wird einem eine neue Art der Betrachtung, jenseits des Alltagssurfens, abverlangt – mein persönlicher Geschmack oder meine Herzstücke aus dem World Wide Web haben hier keine Priorität, der objektive Blick ist entscheidend. Da muss man erstmal seine alten Gewohnheiten ablegen.

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