Mrz 292017
 
"The Zuckerberg House", 2016 - Modell des Hauses von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg unter einer Glasglocke von Tactical Technology Collective zusammen mit La Loma. Rechte bei den Künstlern; Foto: laloma.info

“The Zuckerberg House”, 2016 von Tactical Technology Collective und La Loma. Rechte bei den Künstlern; Foto: laloma.info

Wie wohnt wohl Mark Zuckerberg? Der Mann, der uns alle verführt, Privates auf Facebook preiszugeben, schottet sich selbst ab. Hat sogar um sein eigenes Haus herum vier Grundstücke gekauft, um kontrollieren zu können, wer dort einzieht. In der Ausstellung “No Secrets!” der Münchner Eres Stiftung wohnt Zuckerberg unter einer Käseglocke. Die Installation mit dem Modell seines Hauses von der Künstler- und Aktivistengruppe TCC ist umgeben von einigen Bildschirmen, die an Beispielen erläutern, wie und wo jeder Einzelne beobachtet wird und was aus den gesammelten Daten geschlossen werden kann.

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Mai 272016
 
Screenshot: Aufruf zum "Dada-Gram": Instagram-Nutzer können Fotos hochladen, die zu einem großen Dada-Kunstwerk verschmelzen.

Screenshot: Aufruf zum “Dada-Gram”: Instagram-Nutzer können Fotos hochladen, die zu einem großen Dada-Kunstwerk verschmelzen.

Die Bewegung des Dadaismus etablierte sich 1916 und wehrte sich gegen ästhetische Konventionen oder Normen. Ziel war es, zu irritieren und zu kritisieren. Auf der Website ”Dada-Data“ erlebt der Dadaismus eine zweite Karriere. Mit multimedialen Mitteln werden Themen wie die Anonymität im Internet thematisiert. “Dada-Data” ist in der Kategorie Kultur und Unterhaltung für den Grimme Online Award 2016 nominiert. Anita Hugi und David Dufresne erklären im Interview die Hintergründe ihres Projekts. Continue reading »

Mai 262016
 
Flux begleitet die Spieler durch die Welten der Bilder. Foto: Städel Museum

Flux begleitet die Spieler durch die Welten der Bilder. Foto: Städel Museum

Das Frankfurter Städel Museum hat mit “Imagoras” ein ganz besonderes Spiel produziert und einen neuen Vermittlungsweg geschaffen, um Kindern Kunst und Kunstbetrachtung leichter zugänglich zu machen. Der Spieler taucht in die Bilder des Museums ein und hat die Aufgabe, zusammen mit einem lustigen Helfer namens “Flux”, die Welt der Bilder von der Finsternis zu befreien. Das Projekt ist für den Grimme Online Award 2016 in der Kategorie Kultur und Unterhaltung nominiert. Axel Braun, Leiter der Presse und Onlinekommunikation im Städel Museum, erklärt im Interview, warum dieses interaktive Spiel Pionierarbeit in der Kunstvermittlung leistet. Continue reading »

Sep 282015
 
Die Arbeit "Internet Cache" von Evan Roth. Foto: Vera Lisakowski

Die Arbeit “Internet Cache” von Evan Roth. Foto: Vera Lisakowski

Museen sind im Internet. Das ist ganz normal. Einige bieten sogar deutlich mehr, als den Standard-Auftritt, wie das Frankfurter Städel Museum, das für sein “Digitorial” zur Ausstellung “Monet und die Geburt des Impressionismus” in diesem Jahr den Grimme Online Award erhalten hat, das aber auch seine Sammlung im Internet veröffentlicht. Und umgekehrt? Das Internet ist im Museum angekommen, im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe ist gerade die Schau “When we share more than ever” zu Ende gegangen, im Dortmunder U ist “Digitale Folklore” verlängert bis 1.11. 2015.

Aktuell widmet sich das Düsseldorfer NRW-Forum mit der Ausstellung “Ego Update” einem ganz besonderen Aspekt des Internets: dem Selfie.

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Mai 312013
 

Spielerisch-intuitive und inhaltlich-systematische Zugänge zur Kunst aus mittlerweile 20 Museen in NRW eröffnen, das ist Absicht der museumsplattform nrw. Christian Esch berichtet, wie das Projekt entstanden ist und was es auszeichnet:

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