Mai 182018
 
Screenshot: Website "Übermedien"

Screenshot: Website “Übermedien”

Mit ihrem Webangebot “Übermedien” berichten Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz gemeinsam mit weiteren Autoren über Medien. Seit der Gründung vor zwei Jahren ist “Übermedien” eine zuverlässige Quelle für Medienkritik die sich an ein allgemeines Publikum richtet.

“Übermedien” ist für den Grimme Online Award 2018 in der Kategorie Information nominiert. Mitbegründer Boris Rosenkranz spricht im Interview über die Ziele, Besonderheit und Finanzierung von “Übermedien” und erklärt, was für einen Journalismus er sich wünscht.

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Feb 022018
 
Die drei Preisträger des Bert-Donnepp-Preises 2018: Dunja Hayali, Georg Seeßlen und Boris Rosenkranz (v.r.) mit Laudatoren und Mitgliedern des Vereins der Freunde des Adolf-Grimme-Preises. Foto: Grimme-Institut/Georg Jorczyk

Die drei Preisträger des Bert-Donnepp-Preises 2018: Dunja Hayali, Georg Seeßlen und Boris Rosenkranz (v.r.) mit Laudatoren und Mitgliedern des Vereins der Freunde des Adolf-Grimme-Preises. Foto: Grimme-Institut/Georg Jorczyk

Nanana, was für eine Wortwahl im ehrwürdigen Grimme-Institut – und was für eine Konstellation: Da beschwerte sich ein Laudator für den Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik darüber, dass er vom Preisträger schon mal kritisiert und als “dickhodig” bezeichnet wurde. Sonst aber schien David Schraven, Mitgründer des Recherche-Kollektivs Correctiv, sehr zufrieden mit dem Preisträger, den er da loben durfte: Neben dem Publizisten Georg Seeßlen wurde das vor zwei Jahren von Stefan Niggemeier und Boris Rosenkranz gegründete Portal “Übermedien” an diesem Abend mit einem Preis ausgezeichnet.

Schraven kommt in seiner Laudatio schnell auf den aktuellen Streit des Übermedien-Gründers Niggemeier mit dem Publizisten Matthias Matussek zu sprechen, der offenbar nicht so gut mit Kritik umgehen kann wie Schraven. Es sei wichtig, dass ein Medium wie “Übermedien” “Böcke kritisiert, die jemand schießt” und auch strukturelle Skandale aufbereite. Besonders beeindruckt zeigt sich Schraven von der beständigen Kritik an der Yellow-Press, die auf “Übermedien” stattfindet: “Das lesen unglaublich viele Menschen, die alle wählen dürfen”, stellt er sehr zum Amüsement des Publikums fest. Wichtig sei aber vor allem, dass man nicht nachlasse in der Kritik.

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