Nov 012016
 
Eine Jurte weist schon vor der Bonner Bundeskunsthalle auf die Ausstellung "Touchdown" hin. (Wer's nicht kapiert: Jurte - Mongolei - Mongolismus, eine früher gängige Bezeichnung für das Down-Syndrom.) Foto: Vera Lisakowski

Eine Jurte weist schon vor der Bonner Bundeskunsthalle auf die Ausstellung “Touchdown” hin. (Wer’s nicht kapiert: Jurte – Mongolei – Mongolismus, eine früher gängige Bezeichnung für das Down-Syndrom.) Foto: Vera Lisakowski

“Ich habe eine Regel: Ich bin mit niemandem auf Facebook befreundet, mit dem ich nicht mindestens einen Kaffee getrunken habe”, erzählt die Humanbiologin Katja de Bragança. Aber was hat das mit der Ausstellung “Touchdown” zu tun, die in der Bundeskunsthalle Bonn noch bis zum 12. März 2017 läuft? Henriette Pleiger, die als Ausstellungsleiterin an der Bundeskunsthalle arbeitet, war eine Facebook-Bekanntschaft. Und so trafen sich die beiden auf einen Kaffee. Man kam ins Erzählen, unter anderem über das Forschungsprojekt “Touchdown21” zum Down-Syndrom, das Katja de Bragança leitet. Ein spannendes Projekt, zu dem es auch eine Ausstellung geben sollte, fand Henriette Pleiger. Und dann? “Wir haben uns Mühe gegeben, so schnell zu forschen, wie die Ausstellung in Schwung kam”, bekennt Katja de Bragança.

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