Jun 072013
 

Provokant, ehrlich, politisch unkorrekte Wortwahl: “das migrantenstadl” mischt Politik, Kultur und Migration, bewegt sich bewusst in einer künstlerischen Dimension und zuweilen leicht dadaistisch am Rande der Verständlichkeit. Mit dem in der Kategorie Kultur und Unterhaltung nominierten Blog will Imad Mustafa gegen Vorurteile ankämpfen und die Medienlandschaft aus migrantischer Perspektive zeigen:

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Jun 062013
 

…ob Gesundheit, Verkehr, Bildung, Arbeit oder Einkommen, mit dem “Europa-Atlas” ist dies kein Problem: auf Basis visuell aufbereiteter Statistiken kann der Nutzer in einer interaktiven Karte oder einem Liniendiagramm die Lebensbedingungen in den europäischen Ländern und Regionen betrachten und vergleichen. Chefredakteur Stefan Plöchinger spricht über ein weiteres datenjournalistischen Projekt im Bereich DataGraph auf “Süddeutsche.de“:

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Jun 052013
 

Diesem Prinzip folgt “WDR Digit”. Hier können Privatpersonen alte Foto- und Filmschätze hochladen und kleine Anekdoten beisteuern. Besonders interessanten Themen widmet die WDR-Redaktion sogar große Geschichten. Genauso erhalten Nutzer Hilfe bei der Digitalisierung. Wie das funktioniert und auf diese Weise langfristig ein Archiv des analogen Alltags entsteht, schildert Stefan Domke:

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Jun 042013
 

Sportjournalismus ohne live-Berichterstattung heute fast undenkbar. Liveticker gibt es mittlerweile zu allen wichtigen sportlichen und gesellschaftlichen Ereignissen. Aus dieser Masse heraus sticht der “11FREUNDE Liveticker”. Hier wird nicht nur berichtet, was auf dem Spielfeld passiert, sondern mit humoristischer Note und einem vielfältigen – nicht immer zwingend sportlichen – Themenrepertoire ein unterhaltsamer Mehrwert geliefert. Initiator und Leiter Dirk Gieselmann erzählt, wie aus dem anfänglichen Spaß eine Nominierung in der Kategorie Kultur und Unterhaltung wurde.

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Jun 032013
 

Information, Diskussion und Partizipation lauten die drei Anliegen des “Politnetz”. Die Webseite für Schweizer Politik stellt mit aktuell 20.000 registrierten Nutzern die größte und einflussreichste politische Plattform in der Schweiz dar. Nach der Nominierung in der Kategorie Information spricht Geschäftsführer Thomas Bigliel nun über die Entstehung, Ziele und Zukunftspläne seines Angebots.

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Jun 022013
 

Die Euro-Krise ist in aller Munde. Gerade die südeuropäischen Länder sind massiv betroffen und viele junge Menschen versinken in Perspektiv- und Arbeitslosigkeit. Mehr als nur nackte Zahlen und vor allem die persönlichen Schicksale dahinter, das bietet das Multimedia-Special “Plan B” der Deutschen Welle: Greta Hamann und ihr Team zeigen in fünf Ländern junge Erwachsene und deren “Wege aus der Krise”. Das brachte ihnen eine Nominierung in der Kategorie Wissen und Bildung ein.

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Jun 012013
 

Macht, Religion, Identität, Marx oder Adorno: In ihrem thematisch breitgefächerten “Soziopod“-Podcast beleuchten die beiden Autoren Nils Köbel und Patrick Breitenbach soziologisch und philosophisch relevante Themen, unterhaltsam, verständlich und aus unterschiedlichen Perspektiven. Jetzt wurden sie dafür mit einer Nominierung in der Kategorie Wissen und Bildung belohnt.

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Mai 312013
 

Spielerisch-intuitive und inhaltlich-systematische Zugänge zur Kunst aus mittlerweile 20 Museen in NRW eröffnen, das ist Absicht der museumsplattform nrw. Christian Esch berichtet, wie das Projekt entstanden ist und was es auszeichnet:

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Mai 302013
 

Zwei Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Japan berichtet die multimediale Webdoku “Keine Zeit für Wut” direkt aus dem Krisengebiet. Der NZZ-Reporter Marcel Gyr und der freie Fotograf Christoph Bangert erzählen, wie sie ins Krisengebiet reisten und warum es ihnen ein Anliegen war, den Menschen hinter der Schlagzeile “Atomunfall” ein Gesicht zu geben:

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Mai 292013
 

…über Politik, Kultur und Alltag, das liefert Philipp Schwörbel mit seinen “Prenzlauer Berg Nachrichten”, einer unabhängigen Zeitung im Netz, für die Bewohner des gleichnamigen Berliner Stadtteils. Mit seinem Angebot, das zunehmend wichtiger in der lokalen Öffentlichkeit wird, hat er es nun unter die Nominierten zum Grimme Online Award 2013 in der Kategorie Information geschafft.

Was war der Anlass für die Konzeption ihres Online-Angebots?

Philipp Schwörbel Foto: Grimme-Institut/Arkadiusz

Philipp Schwörbel
Foto: Grimme-Institut/Arkadiusz

Schon lange hegte ich den Wunsch, mich selbstständig zu machen und eine ganze Reihe von Ideen, unter anderem zu lokalen Nachrichtenformaten, schwirrte mir im Kopf herum. Anfang 2010 verfolgte ich dann eine Diskussion bei carta.info über die Zukunft des Journalismus und von Nachrichten- und Medienformaten. Dort wurde gezeigt, wie sich neue hyperlokale Angebote in den USA etablieren und auch in Deutschland auftauchen. Ich fragte mich, ob es so etwas auch bei uns in Berlin gibt, ob das gelesen wird und wie sich das überhaupt finanzieren ließe. Doch statt mehr gibt es hier immer weniger: Die großen Berliner Tageszeitungen haben sich stetig aus der lokalen Berichterstattung zurückgezogen. Diese Lücke wollte ich mit einem Angebot wie den Prenzlauer Berg Nachrichten füllen, nicht nur, weil ich dort selber seit einigen Jahren lebe, sondern, weil ich finde, dass gerade diese Art Öffentlichkeit für einen Stadtteil wichtig ist.

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