Dez 132012
 

Mehr Demokratie, mehr Partizipation – das Mantra der neuen Beteiligungsmöglichkeiten im Internet. Aber nicht alle sehen das so, es gibt auch kritische Stimmen, die Partizipation, Transparenz und den „Kult des Amateurs im Netz“ eher skeptisch sehen: Ist mediale Beteiligung immer gut? Trägt mehr Partizipation zu einer Qualitätsverbesserung der Demokratie bei? Der Journalist und Kommunikationswissenschaftler Max Ruppert stellt drei aktuelle kritische Stimmen vor, die „Nein“ sagen zur euphorischen Sichtweise der medialen Partizipation.

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Nov 182011
 

Ein Gastbeitrag von Christina Quast, Grimme-Institut

Atomkraftwerke müssen weg. Gefällt mir! Die Piratenpartei ist jetzt bei Google+. +1! Adrienne Fichter von politnetz.ch hat bei der Veranstaltung “Mehr E-Demokratie wagen” von einer eigenen Untersuchung über die politische Nutzung von Facebook berichtet: Hier werden zwar Meinungen, zum Teil sogar extreme, vertreten, doch finden sich in Gruppen oder auf Seiten eigentlich nur Gleichgesinnte zusammen, kontrovers diskutiert wird hier nicht.

Überhaupt ist fraglich, ob der partizipative Charakter von Social Communities auch zu mehr politischem Engagement führt – “Gefällt mir” klicken ist einfach, für eine Demonstration auf die Straße zu gehen erfordert deutlich mehr Aufwand. Auf der anderen Seite kann der Zusammenschluss vieler Menschen über das Vehikel der Sozialen Medien auch in einer Weise zur öffentlichen Meinungsbildung führen, die es vorher so nicht gegeben hat: Das GuttenPlag Wiki etwa hat vermutlich eine recht große Rolle bei der Auseinandersetzung um die Legitimität von Doktortiteln gespielt. Der politischen Teilhabe als Nutzungsmotiv für Social Communities spürt auch eine Podiumsdiskussion beim Social Community Day am 28. November in Köln nach. Er widmet sich außerdem dem Thema Selbstpräsentation.

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Nov 162011
 

Nach den Präsentationen von Daniel Reichert und Adrienne Fichter geht es weiter mit der Podiumsdiskussion.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:

  1. Ingmar Hagemann (Campact)
  2. Christoph Bieber (Universität Duisburg, Politik-Digital)
  3. Bettina Hammer (Netzaktivistin)
  4. Tabea Rößner (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)
  5. Thomas Zittel (Universität Frankfurt)