Jun 152017
 
Visualisierung von Blindheit durch die VR-App Notes on Blindness. Quelle: Notes on Blindes © Arte France, Ex Nihilo, Archers's Mark - 2016.

Visualisierung von Blindheit durch die VR-App Notes on Blindness. Quelle: Notes on Blindes © Arte France, Ex Nihilo, Archers’s Mark – 2016.

In Dunkelheit, eine Vielzahl von Geräuschen und Stimmen, die von überall her auf den User eindringen. Blaue Lichter visualisieren schemenhaft Menschen, Bäume. So taucht der User in die Erfahrung ein, blind zu werden. In der VR-App “Notes on Blindness” wird er dabei begleitet von den Berichten des Schriftstellers John Hull, dessen Erfahrungen sich hier visualisiert finden. Er verlor in den 1980er Jahren sein Augenlicht und hat seine Erfahrung der Blindheit auf Audiokassetten festgehalten. Auf Grundlage dieses Tagebuches ist die von Arte France produzierte VR-App “Notes on Blindness” entstanden, parallel zu einem gleichnamigen Kurzfilm. Mit der immersiven VR-App ist dabei eine unvergleichliche, visuelle Metapher für Blindheit gelungen, die den User in eine Welt eintauchen lässt, die er so nie zuvor gesehen hat. “Notes on Blindness” vermittelt also eine neue und ganz besondere Sicht auf diese Welt und ist daher auch in der Kategorie “Spezial” für den Grimme Online Award 2017 nominiert. Im Interview erzählt uns einer der Produzenten und Creative Directors Arnaud Colinart mehr über die Arbeit an “Notes on Blindness”. Continue reading »

Jun 122017
 
Credit: Facebookgruppe #ichbinhier

Titelbild der Facebookgruppe #ichbinhier

#ichbinhier steht für einen konstruktiven Dialog in den sozialen Medien. Ohne Hass, ohne Hetze, ohne “Fake News”. Inspiriert durch die Schwesterorganisation der schwedischen Gruppe #jagärhär startete Hannes Ley im Dezember 2016 eine Facebookgruppe, um Schärfe aus Diskussionen zu nehmen und die Menschen sachlich zum Nachdenken anzuregen. Das Hauptproblem sieht Hannes Ley in der Verallgemeinerung durch polarisierende Schlagzeilen. Die Aktivitäten unter dem Hashtag #ichbinhier sind in der Kategorie “Spezial” für den Grimme Online Award 2017 nominiert. Im Interview erzählt Initiator Hannes Ley von den Beweggründen und seiner persönlichen Verbindung zum Thema. Continue reading »

Jun 072017
 
Screenshot: Die Website des interaktiven Onlinekurses zur Kunstgeschichte der Moderne

Screenshot: Die Website des interaktiven Onlinekurses zur Kunstgeschichte der Moderne

Wie kann man ein modernes Kunstwerk verstehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Webprojekt “Kunstgeschichte Online” des Städel Museums. In einem modularisierten und interaktiven Onlinekurs zur Kunstgeschichte der Moderne können sich die User selbständig grundlegende Kompetenzen im Umgang mit modernen Kunstwerken aneignen und werden spielerisch durch die geschichtlichen Hintergründe geführt. Ein interaktiver Zeitstrahl, der Werke, Ereignisse und Stilrichtungen der Moderne miteinander verknüpft, und fünf thematisch strukturierte Module ermöglichen den Usern einen neuen Zugang zur modernen Kunst und ihrer Geschichte. Im folgenden Interview erzählt Chantal Eschenfelder, die zusammen mit Herbert Schwarze und Beate Söntgen für das Gesamtkonzept zuständig gewesen ist, etwas über die Entstehung und die Möglichkeiten dieses multimedialen Onlinekurses. Ein ganz besonderes Projekt also, das in der Kategorie “Spezial” für den Grimme Online Award 2017 nominiert ist.

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