Nicole Riechert

Mai 102013
 

Blogger leisten oft wichtige Recherchearbeit und intensive Berichterstattung – auch dafür werden Blogs für einen Grimme Online Award nominiert, wie in diesem Jahr “fussballdoping.de”, oder mit dem Preis ausgezeichnet, so zum Beispiel “Zukunft Mobilität” im Jahr 2012. Wie sehr aber orientieren sich Journalisten an den Inhalten von Blogs. Und greifen Blogger die Berichterstattung anderer Medienangebote auf – oder leben sie in einem journalistischen Paralleluniversum?

Gastautor Christian Nuernbergk von der Ludwig-Maximilians-Universität München hat dies recherchiert.
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Mrz 042013
 
Die Trophäe für Wikipedia, Preisträger 2005 (Quelle: http://de.wikipedia.org)

Die Trophäe für Wikipedia, Preisträger 2005 (Quelle: http://de.wikipedia.org)

Ein Lexikon ist voll von gesichertem Wissen und ändert sich nicht so schnell – so ist es seit Jahrhunderten. Mit dem Internet ist das anders geworden – die Wikipedia ist ein modernes Nachschlagewerk, das sich in Sekunden von jedem editieren lässt und so auch aktuelle Ereignisse aufnehmen kann. Das ist innerhalb der Wikipedia-Community jedoch nicht unumstritten, Gegner allzu hektischer Artikelarbeit stehen den Verfechtern der Geschwindigkeit gegenüber und debattieren über den besten Umgang mit der Aktualität. Ein Gastbeitrag von Thomas Roessing, der an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz untersucht hat, mit welchen Argumenten wikipedia-intern diskutiert wird. Continue reading »

Feb 282013
 

Die Bandbreite an interaktiven Unterhaltungsformaten ist in den letzten Jahren immer größer geworden. Damit hat sich eine vollkommen neue Kreativ-Disziplin entwickelt, denn die Art wie Geschichten konstruiert und transportiert werden, unterscheidet sich in einem transmedialen Umfeld grundlegend von der ehemals linearen Erzählstruktur.

Ein Gastbeitrag von Claudia Pelzer, die das UFA Lab in Köln mit aufbaut und das Business Development für den Bereich Start-Ups und Innovation verantwortet.

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Mrz 092012
 

Ein Diskussionsbeitrag von Christoph Neuberger, Kommunikationswissenschaftler und Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Das Internet leidet in der Öffentlichkeit schon lange nicht mehr unter mangelnder Aufmerksamkeit. Doch fällt dabei der Blick meistens auf die Schattenseiten. Das Gute am Netz kommt in der Debatte zu kurz. Außerdem reden viele aneinander vorbei. Allerdings ist Qualität im Internet auch nur schwer zu fassen, denn es wechselt ständig seine Erscheinungsformen und Orte. Drei Anmerkungen zur Frage nach der Qualität im Internet.

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Feb 292012
 

Ein Selbstversuch zur Recherche in Crowd-Initiativen von Max Ruppert, Journalist und Kommunikationswissenschaftler.

GuttenPlag, VroniPlag, WulffPlag: Internetseiten, die sich als Namenszusatz die Silbe “Plag” anhängen, haben sich mittlerweile im Netz etabliert. Sie stehen für Schwarm-Initiativen, die sich spontan zu aktuellen Aufreger-Themen bilden. Künftig kann also jedes Skandälchen sein entsprechendes “Plag” im Internet mit sich bringen. Für Journalisten sind solche Plattformen dankbare Anlaufpunkte für die Recherche. Doch die journalistische Annäherung an den Schwarm ist oft mühselig – ein Selbstversuch mit dem WulffPlag, in dem die Verfehlungen des Bundespräsidenten dokumentiert wurden:

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