Okt 172018
 

Text von Uta Winterhager

Bloggerin Cindy Grothe vor dem Köbogen

Bloggerin Cindy Grothe vor dem Kö-Bogen (Instagram)

Was gefällt, bekommt ein Herz, was alle sehen sollen, wird geteilt – je öfter, desto besser, desto erfolgreicher. Das ist das Prinzip sozialer Netzwerke. Und das Ziel der Investoren, die gerade den Düsseldorfer Kö-Bogen II mitentwickeln: Ihre Immobilie soll für die Social-Media-Community attraktiv sein. Dafür verwandeln sie das Dach in eine spektakuläre Liegewiese und planen die größte Grünfassade Europas. So wird das große Bauprojekt zum Setting, so kommt es aufs Bild und ins Netz. Ist das der Anfang deutscher Social-Media-Architektur?

Als der heiße Sommer 2018 noch frisch war, gab es ein Pressegespräch im Düsseldorfer Dreischeibenhaus. Dem zu Füßen liegt die gewaltige Baustelle des Kö-Bogens II. Als »bautechnisch einmalig – architektonisch spektakulär« stellten die Düsseldorfer Centrum- und die Hamburger B&L-Gruppe das Projekt vor. Der von Ingenhoven Architects geplante Bau solle der »Höhepunkt in Düsseldorfs neuer Mitte« werden.

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