Feb 212019
 
Grimme-Institut: Ausflug Zeche August

Mitarbeiter-Ausflug des Grimme-Instituts zur Zeche Auguste-Victoria 2015, Foto: Grimme-Institut

Der Ausstieg aus dem Steinkohlebergbau zum Ende des vergangenen Jahres war nur das Ende einer sehr langen Entwicklung. So wurde zum Beispiel die Zeche Auguste Victoria in Marl – die Stadt, in der das Grimme-Institut sitzt – bereits Ende 2015 geschlossen. Wir waren dort sogar vorher noch auf einem Betriebsausflug. Ein sehr beeindruckendes Erlebnis, zu sehen, wie Kohle gefördert wird, was für eine harte Arbeit unter extremen Bedingungen das auch heute noch ist.

Für diejenigen, die nicht so dicht dran sind, oder noch mehr wissen möchten, gibt es zum Ende des Steinkohlebergbaus zahlreiche Angebote im Netz – die sich auch in unseren Vorschlägen um Grimme Online Award 2019 finden.

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Dez 192018
 
Lea Püchel von der Universität zu Köln referiert ihre Forschungsergebnisse zu digitalen Präsentationsformen. Foto: Daniel Kunkel

Lea Püchel von der Universität zu Köln referiert ihre Forschungsergebnisse zu digitalen Präsentationsformen. Foto: Daniel Kunkel

Neue journalistische Darstellungsformen in der digitalen Welt

Als eine Grundlage für ihre Forschung zu Auswirkungen von Journalismus auf die politische Willensbildung und auf die Zahlungsbereitschaft der Nutzer sieht Lea Püchel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Medien- und Technologiemanagement an der Universität zu Köln, die Kategorisierung von Darstellungsformen im Web. Continue reading »

Jun 152017
 
Visualisierung von Blindheit durch die VR-App Notes on Blindness. Quelle: Notes on Blindes © Arte France, Ex Nihilo, Archers's Mark - 2016.

Visualisierung von Blindheit durch die VR-App Notes on Blindness. Quelle: Notes on Blindes © Arte France, Ex Nihilo, Archers’s Mark – 2016.

In Dunkelheit, eine Vielzahl von Geräuschen und Stimmen, die von überall her auf den User eindringen. Blaue Lichter visualisieren schemenhaft Menschen, Bäume. So taucht der User in die Erfahrung ein, blind zu werden. In der VR-App “Notes on Blindness” wird er dabei begleitet von den Berichten des Schriftstellers John Hull, dessen Erfahrungen sich hier visualisiert finden. Er verlor in den 1980er Jahren sein Augenlicht und hat seine Erfahrung der Blindheit auf Audiokassetten festgehalten. Auf Grundlage dieses Tagebuches ist die von Arte France produzierte VR-App “Notes on Blindness” entstanden, parallel zu einem gleichnamigen Kurzfilm. Mit der immersiven VR-App ist dabei eine unvergleichliche, visuelle Metapher für Blindheit gelungen, die den User in eine Welt eintauchen lässt, die er so nie zuvor gesehen hat. “Notes on Blindness” vermittelt also eine neue und ganz besondere Sicht auf diese Welt und ist daher auch in der Kategorie “Spezial” für den Grimme Online Award 2017 nominiert. Im Interview erzählt uns einer der Produzenten und Creative Directors Arnaud Colinart mehr über die Arbeit an “Notes on Blindness”. Continue reading »

Jun 082017
 
bei der Bekanntgabe der Nominierungen zum Grimme Online Award. Foto: Grimme-Institut / Arkadiusz Goniwiecha

David Ohrndorf, Thomas Hallet, Lisa Weitemeier, Stefan Domke (v.l.) bei der Bekanntgabe der Nominierungen zum Grimme Online Award. Foto: Grimme-Institut / Arkadiusz Goniwiecha

Das Virtual-Reality-Projekt “Der Kölner Dom in 360° und VR” präsentiert den Kölner Dom auf sechs verschiedenen Plattformen in 360° und zeigt durch viele kleine Besonderheiten die Individualität des Projekts. ”Der Kölner Dom in 360° und VR” ist in der Kategorie “Kultur und Unterhaltung” für den Grimme Online Award 2017 nominiert. Der Mitinitiator des Projektes, der freie Journalist David Ohrndorf, spricht im Interview über die Merkmale und die Einzigartigkeit des 360°-Projektes.

Was war der Beweggrund, das Virtual-Reality-Projekt zu realisieren?

Das Projekt sollte weiter gehen als frühere 360°-Projekte des WDR. Einfache lineare 360°-Videos haben wir ja schon einige produziert, wir wollten bei diesem Projekt aber echte Virtual Reality schaffen. Der Betrachter sollte mehr Möglichkeiten zur Interaktion haben und zum Beispiel selber entscheiden können, was er sich wie lange ansieht. Den Kölner Dom fanden wir sehr spannend für das Projekt. Wir wollten den Dom so zeigen, wie man ihn nicht alltäglich sehen kann und Punkte finden, die einem nicht bei einer Domführung gezeigt werden. Das war unser Ansatz und dann haben wir recherchiert und unsere Ideen immer wieder kritisch hinterfragt, wir wollten, dass in jeder Episode auch wirklich eine schöne einzigartige Geschichte erzählt wird.

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