Jun 072019
 
Screenshot der Website www.karolinschwarz.de

Screenshot Website Karolin Schwarz

Karolin Schwarz ist freiberufliche Journalistin, Fact-Checkerin und Trainerin. Sie arbeitet unter anderem für den Faktenfinder, Kontraste und Buzzfeed News, hält Vorträge und Schulungen zu Desinformation und Hass im Netz. Sie ist Fellow am Institute for Strategic Dialogue.

Im Februar 2016 gründete sie das Projekt Hoaxmap.org, das falsche Berichte über Geflüchtete und People of Color sammelt. Im gleichen Jahr wurde das Projekt für den Grimme Online Award und den Journalistenpreis “Der lange Atem” nominiert.

Nun ist sie Mitglied der Nominierungskommission des Grimme Online Award 2019 und bewertet selbst die eingereichten Projekte.

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Mai 272019
 
Screenshot: Webseite des "UXcamp Europe"

Screenshot: Website des UXcamp Europe, eines internationalen Barcamps für “User ExperiencerInnen”

Henning Grote arbeitet schon länger im Bereich User Experience (UX), als es den Begriff gibt. Begonnen hat er 1998 als “Content Developer” und war seitdem für zahlreiche Agenturen und Unternehmen tätig. Henning Grote arbeitet zur Zeit als Teamleiter und Projektmanager in einer Berliner Software Agentur. Er gehört zu den Mitbegründern eines seit 2009 jährlich stattfindenden Barcamps zu UX, des international besuchten UXcamp Europe in Berlin.

In der diesjährigen Nominierungskommission des GOA beurteilt Henning Grote als Experte für UX die eingereichten Angebote. Warum Benutzerfreundlichkeit auch bei Nur-Audio-Angeboten wie Podcasts ein Faktor in der Beurteilung sein kann, erklärt er im Interview.

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Feb 222018
 

Foto: Grimme-Institut / Arkadiusz Goniwiecha

Endspurt – noch 8 Tage, dann endet die Einreichungsfrist für den Grimme Online Award 2018. Bis dahin durfte das Grimme-Team schon hunderte spannende Angebote aus der digitalen Welt prüfen und der Nominierungskommission zur Diskussion präsentieren. Das klingt nach Arbeit? Definitiv, aber es lohnt sich und macht zudem noch Spaß!

Hi, ich bin neu hier!

Als Praktikantin beim Grimme Online Award darf ich Teil der gesamten Sichtungsphase sein. Jedes eingereichte Online-Angebot wird von unserem vierköpfigen Team genauestens unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren geprüft. Herz und Nieren – das bedeutet für den Award insbesondere die Herkunft der Angebote – ist es überhaupt unabhängig, die Technik und Zugänglichkeit, die Webspezifik der Angebote, ihre Relevanz für die allgemeine Öffentlichkeit und ihre publizistische Qualität. Da wird einem eine neue Art der Betrachtung, jenseits des Alltagssurfens, abverlangt – mein persönlicher Geschmack oder meine Herzstücke aus dem World Wide Web haben hier keine Priorität, der objektive Blick ist entscheidend. Da muss man erstmal seine alten Gewohnheiten ablegen.

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Mrz 132017
 

Auf den verschiedensten Wegen erreichen uns immer wieder Fragen zum Wettbewerb um den Grimme Online Award. Einige Fragen wiederholen sich, deshalb starten wir hier den Versuch der Klärung. Dies ist eine aktualisierte und überarbeitete Fassung eines Beitrags von 2013.

Was kostet es, Vorschläge für den Wettbewerb einzureichen?

Nix.

Die Gewinner vom Projekt "dekoder": Foto: Arkadiusz Goniwiecha

Die Gewinner vom Projekt “dekoder”; Foto: Grimme-Institut/Arkadiusz Goniwiecha

Was gibt es denn zu gewinnen?

Als Anbieter einer Website oder App: Eine Trophäe, Urkunden für die Beteiligten, viel Ehre und normalerweise ausreichend mediale Aufmerksamkeit. Aber kein Geld.

Als Internetnutzer, der kein eigenes Angebot im Wettbewerb hat: Wir versuchen als Anreiz immer Sachpreise aufzutreiben, aktuell sind das zwei Samsung Tablets. Wir verlosen diese Sachpreise allerdings nur unter denjenigen Nutzern, die ein gültiges Angebot vorschlagen.

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Mai 082016
 
Gediegenes Ambiente bei der Bekanntgabe der Nominierten, Foto: Grimme-Institut/Rainer Keuenhof

Gediegenes Ambiente bei der Bekanntgabe der Nominierten, Foto: Grimme-Institut/Rainer Keuenhof

Hanseatisch gediegen ging es zu bei der Bekanntgabe der diesjährigen Nominierungen für den Grimme Online Award und erinnerte Brigitte Baetz, Moderatorin und Mitglied der Nominierungskommission sogleich an “Grünkohlessen in der Bremer Bürgerschaft”. Dabei fand sie im altehrwürdigen Senatssaal der Universität zu Köln statt, quasi dort, wo die Kölner Uni ganz bei sich ist – hohe Stuhllehnen, an den Wänden Portraits der ehemaligen Uni-Kanzler in Öl, die streng auf das Treiben vor sich blicken, ganz so, als ob sie fragten: “Ob sich dieses Internet durchsetzen wird?” Nun es hat sich durchgesetzt und mit ihm die 28 nominierten Angebote – gefiltert aus insgesamt 1.200 Einreichungen in diesem Jahr. Und fast alle Nominierten waren angereist. Manche sind auch nicht gekommen, einige blieben abwesend und waren doch präsent, aber davon später mehr.

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Mrz 102016
 
So in etwa sieht das Team des Grimme Online Award auch beim Sichten aus. Foto: Grimme-Institut / Georg Jorczyk

So in etwa sieht das Team des Grimme Online Award auch beim Sichten aus. Foto: Grimme-Institut / Georg Jorczyk

Über 1.000 Vorschläge gehen jedes Jahr zum Grimme Online Award ein. Sie werden im Grimme-Institut alle vorab geprüft und natürlich gehen wir mit einer gewissen Erwartungshaltung an diese Sichtungsarbeit heran. Die aber hat sich geändert im Laufe der Jahre – und das hängt sicher auch mit den Veränderungen bei publizistischen Angeboten im Netz zusammen.

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Jan 182016
 

Ein Gastbeitrag von Monika Gemmer.

Monika Gemmer

Monika Gemmer

Mitglied der “NomKom” – der Nominierungskommission zum Grimme Online Award! Damit bin ich ja quasi im GOA-Olymp angekommen! An uns sieben  muss alles vorbei, was ein/e Preisträger/in werden will! Bis zu 28 Perlen dürfen wir aus einem Meer von Vorschlägen fischen und ins Finale schicken, und auch wenn ich mich in den nächsten Wochen und Monaten wahrscheinlich noch oft nach der überschaubaren Jury-Arbeit zurücksehnen werde: Ich freue mich auf diese Aufgabe!

 

Zugegeben: Die beeindruckende Zahl von 1.400 Einreichungen aus dem vergangenen Jahr wirft Fragen auf. Werde ich noch genug Schlaf bekommen? Muss ich mich darauf einstellen, dass mein Leben in nächster Zeit nur noch aus Klicken und Begutachten besteht? Wird meine Familie mich in drei Monaten noch wiedererkennen? Und vor allem: Was ist da so an Bestechungsangeboten zu erwarten?

Damit ich nicht nur unbeschadet, sondern auch bereichert durch diese Zeit komme, hätte ich drei Wünsche für den Wettbewerb 2016:

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Mai 042015
 
Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme-Instituts; Foto: Grimme-Institut / Jens Becker

V.l.n.r.: Prof. Dr. Claudia Loebbecke, Universität zu Köln, Dr. Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme-Instituts; Foto: Grimme-Institut / Jens Becker

Wie jedes Jahr hatte das Grimme-Institut alle Nominierten und Interessierten zur Bekanntgabe der Nominierungen zum Grimme Online Award 2015 eingeladen. Und wie jedes Jahr waren fast alle Nominierten da – um von ihren Angeboten zu erzählen, von den anderen zu hören und miteinander ins Gespräch zu kommen. Doch diese Bekanntgabe der Nominierungen für den #GOA15 war irgendwie anders: Sie fand an der Universität zu Köln statt, also erstmals im universitären Umfeld, und unter deren Einbeziehung, was den Ablauf nicht unbedingt irritierte, aber doch auch für Irritationen sorgte – aber davon mehr zum Schluss. Wobei: Für Irritationen und Enthüllungen sorgten auch andere. Continue reading »

Feb 122014
 

Friederike Sobiech“Wichtig ist das Gesamtpaket von redaktionellem Konzept, besonderen Inhalten und dazu passendem Interface-Design”, erklärt Friederike Sobiech von der Allianz deutscher Designer. Sie zum zweiten Mal Mitglied der Nominierungskommission zum Grimme Online Award und “gespannt darauf, welche Schätze sich in diesem Jahr in der Vorschlagsliste aufstöbern lassen.” Noch bis einschließlich 15. März können Internetnutzer und Anbieter die Nominierungskommission über Online-Formulare mit neuem Stoff zur Begutachtung versorgen.

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